Warnstreik bei BMW! Gegen Maurer und Betonköpfe.

Stur, arrogant und schwerfällig verhalten sich die Bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeber in der aktuellen Metall Tarifrunde. Über 6.500 Kolleginnen und Kollegen waren deshalb am 11. Mai vor der BMW Welt in München dabei, als unter lautem Beifall eine symbolische Mauer aus Scheinargumenten der Arbeitgeber von zwei „Fachkraft-Boxer-Azubis eingeschlagen wurde.

Medienwirksam fiel die brüchige Mauer aus Argumenten wie „kein Nachholbedarf beim Entgelt, Einschränkung der Zeitarbeit schadet“ usw. in sich zusammen. Deutlich wurde die Schlagkraft der IG Metall und der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen demonstriert.

Alexander Farrenkopf, BMW VK Leiter, nahm diese Symbolik auf und erklärte vor den überwiegend bei BMW beschäftigten Kolleginnen und Kollegen, „die Arbeitgeber mauern, wir reißen diese Mauern ein.“ Im Anschluss daran versprach der stellvertretende VK Leiter, Manfred Schoch, dem Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, „wir erkämpfen eine ordentliche Lohnerhöhung und erfüllen somit ihren Wunsch.“

Deutlich wurde auch bei diesem Warnstreik, dass die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter streikbereit sind. Trotzdem ist der Streik nur notwendig, wenn kein vernünftiges Verhandlungsangebot von Seiten der Arbeitgeber kommt. Dann stehen die Zeichen auf Sturm. „Wenn bis 25. Mai kein vernünftiges Angebot vorliegt, wird Streik beschlossen“, bringt es der erste Bevollmächtigte der IG Metall München, Horst Lischka, auf den Punkt. Und die Geschichte zeigt: Mauern haben noch nie lange gehalten!