125 Jahre IG Metall München

125 Jahre IG Metall in der Landeshauptstadt München

Zu diesem Anlass wurde im Rathaus ein großer Festakt mit Empfang ausgerichtet.
Der Oberbürgermeister Dieter Reiter ließ es sich nicht nehmen, der IG Metall München mit Horst Lischka an der Spitze persönlich zu gratulieren.
Dabei13439194_979264255522515_6188803956530203948_n betonte er die wichtige Rolle der IG Metall für die Arbeitnehmer – auch in München. Es sei wichtig zusammen zu stehen wenn es darum geht Arbeitsplätze zu sichern und gute Arbeitsbedingungen zu erkämpfen. Und dies gelte in der Vergangenheit genauso wie in der Zukunft.

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Breite Solidarität für Michael Zähringer bei Zulieferer MA Automotive –

Zwischenstand bei MA Automotive:

Bei der heutigen Güteverhandlung im Zustimmungsersetzungsverfahren von MA Automotive Deutschland GmbH gegen den Betriebsratsvorsitzenden Michael Zähringer gab es keine gütliche Einigung. Somit wurde mit Beschluss des Arbeitsgerichts ein Kammertermin für den 1. Dezember 2016 festgelegt. Dort wird das Gericht dann ein Urteil fällen. Michael Zähringer wird bis dahin weiter das Amt des Betriebsratsvorsitzenden im Betrieb ausüben.

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Die heutige Gerichtsverhandlung war von großem öffentlichem Interesse geprägt. Neben vielen Beschäftigten und Betriebsratsmitgliedern von MA Automotive Deutschland GmbH nahmen Betriebsräte aus der ganzen Region teil und zeigten gegenüber Michael Zähringer ihre Solidarität. Der Betriebsratsvorsitzende von BMW Leipzig, Jens Köhler, war ebenfalls bei der Verhandlung anwesend. BMW Leipzig ist einer der Hauptkunden der MA Automotive Deutschland GmbH.

In der außerordentlichen, fristlosen Kündigung beschuldigt die Geschäftsführung von MA Automotive den Betriebsratsvorsitzenden des Mobbings gegen ein Betriebsratsmitglied. Der Betriebsrat hat auf der Grundlage mehrerer Beschwerden von Beschäftigten gegen ein Betriebsratsmitglied ein Beschlussverfahren zum Ausschluss aus dem Betriebsrat beantragt. Dies wird Michael Zähringer auf individualrechtlicher Ebene nun als Mobbing vorgeworfen und soll ihm persönlich die wirtschaftliche Existenzgrundlage entziehen. Hintergrund dieses Vorgehens ist, dass sich Michael Zähringer und viele Kolleginnen und Kollegen im Betrieb für die Einführung eines Tarifvertrages mit der IG Metall stark machen. Der Arbeitgeber geht dagegen mit allen Mitteln vor und scheute sich zuletzt nicht davor, den als „Betriebsratsfresser“ bekannten Arbeitgeber-Anwalt Helmut Naujoks zu beauftragen.

Zum Ergebnis der heutigen Güteverhandlung erklärt der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Zwickau, Stefan Kademann:
„Die Einschüchterungsstrategie von Herrn Naujoks hat keinen Erfolg. Auch wenn er heute mit weiteren Drohungen, wie Prozessbetrug, Schadensersatzforderung und einem Amtsenthebungsverfahren gegen den Betriebsratsvorsitzenden um sich schlug. Die IG Metall Zwickau wertet den Gütetermin als ersten Erfolg. Der Personalleiter von MA Automotive Deutschland GmbH, Herr Pohl und sein Rechtsanwalt Naujoks haben neben der bisherigen fadenscheinigen Begründung für ihre Kündigungsabsicht keine Belege vorlegen können. Naujoks und Pohl mussten sich vom Gericht sogar belehren lassen, dass ein individualrechtliches bzw. persönliches Vergehen von Michael Zähringer erst einmal nachzuweisen wäre. Michael Zähringer hat die Beschlüsse des Betriebsrates umgesetzt. Er hat damit pflichtgemäß gehandelt. Herr Naujoks Strategie der Angst und Einschüchterung läuft bisher ins Leere. Die Geschäftsführung von MA Automotive hat mit der Beauftragung des Rechtsanwalts Naujoks das betriebliche Klima weiter verschlechtert. Wir wissen, dass auch Kunden wie BMW, Daimler oder Skoda die Entwicklung und das Vorgehen der Geschäftsführung genau beobachten. Dies kann die Geschäftsführung beenden, indem sie ein Einlenken zeigt und das Verfahren gegen Michael Zähringer einstellt.“

WIR bei BMW stehen an Eurer Seite!

WIR stehen solidarisch zu Euren Forderungen!

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Warnstreik – Eskalation bei Zulieferer MA Automotive

Seit vielen Monaten wird versucht, einen Tarifvertrag für unseren Zulieferer MA Automotive abzuschließen. Nach einigen Verhandlungsrunden kam dann völlig überraschend die fristlose Kündigung des dortigen Betriebsratsvorsitzenden.

.Nun wurde vom 14.-.15. Juni erfolgreich und mit großem Echo ein Warnstreik abgehalten. Kolleginnen und Kollegen, die daran teilnahmen, wurden Konsequenzen bis hin zur Kündigung angedroht.

Stefan Kademann, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Zwickau, erklärt hierzu:
„Es ist stark, dass viele Kolleginnen und Kollegen den Einschüchterungen und der Hetze der Geschäftsführung trotzten und so ihrer Forderung nach einem Tarifvertrag bei MA Automotive Nachdruck verliehen haben. Dass die Geschäftsführung während des Warnstreiks und in direktem Anschluss Streikteilnehmenden mit Kündigung und Konsequenzen droht, zeugt erneut vom fehlenden Rechtsverständnis des Geschäftsführers Ulrich Bogatzki. Mich schockiert dieses massive Unrechtsbewusstsein. Wir sind bereit den Arbeitskampf bei MA Automotive zu intensivieren, wenn die Geschäftsführung sich weiterhin Tarifverhandlungen verweigert. Wir werden nicht akzeptieren, dass Grundrechte von Beschäftigten mit Füßen getreten werden. Hier dürfen auch die Kunden von MA, insbesondere Daimler und BMW nicht länger tatenlos zuschauen.“

WIR bei BMW stehen an Eurer Seite!

WIR stehen solidarisch zu Euren Forderungen!

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Vielfalt zeigen. Zukunft gestalten. – Deutscher Diversity-Tag am 7.6.2016.

Auch dieses Jahr organisierte der Diversity0001Ausschuss Diversity einen Informationsstand zu den sechs Kerndimensionen von Diversity: Gender, Alter, Religion und Weltanschauung, physische Fähigkeiten, ethnische Zugehörigkeit und Nationalität sowie sexuelle Orientierung. Elisabeth Altmann-Rackl als Vorsitzende sowie der gesamte Ausschuss Diversity und das TEAM IG METALL setzen sich dafür ein, dass Diversity in mindestens den sechs Kerndimensionen bei BMW verankert wird. Dafür gab es bei der Aktion im FIZ viel Zuspruch von Kolleginnen und Kollegen. Der Ausschuss für Diversity ist für alle Kolleginnen und Kollegen auch unter der Mailadresse bmw-diversity@bmw.de erreichbar.

WIR gestalten seit 125 Jahren erfolgreich die Zukunft.

WIR feiern nicht nur die letzten 125 Jahre. WIR sind schon mitten drin in der vierten Revolution der Industrie: Leiharbeit, Werkverträge, digitalisierte Arbeitswelten…
Nur gemeinsam können WIR auch die Arbeit 4.0 und den Sozialstaat 4.0 gestalten.

Das Video und mehr Informationen gibt es hier:
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