Warnstreik – Eskalation bei Zulieferer MA Automotive

Seit vielen Monaten wird versucht, einen Tarifvertrag für unseren Zulieferer MA Automotive abzuschließen. Nach einigen Verhandlungsrunden kam dann völlig überraschend die fristlose Kündigung des dortigen Betriebsratsvorsitzenden.

.Nun wurde vom 14.-.15. Juni erfolgreich und mit großem Echo ein Warnstreik abgehalten. Kolleginnen und Kollegen, die daran teilnahmen, wurden Konsequenzen bis hin zur Kündigung angedroht.

Stefan Kademann, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Zwickau, erklärt hierzu:
„Es ist stark, dass viele Kolleginnen und Kollegen den Einschüchterungen und der Hetze der Geschäftsführung trotzten und so ihrer Forderung nach einem Tarifvertrag bei MA Automotive Nachdruck verliehen haben. Dass die Geschäftsführung während des Warnstreiks und in direktem Anschluss Streikteilnehmenden mit Kündigung und Konsequenzen droht, zeugt erneut vom fehlenden Rechtsverständnis des Geschäftsführers Ulrich Bogatzki. Mich schockiert dieses massive Unrechtsbewusstsein. Wir sind bereit den Arbeitskampf bei MA Automotive zu intensivieren, wenn die Geschäftsführung sich weiterhin Tarifverhandlungen verweigert. Wir werden nicht akzeptieren, dass Grundrechte von Beschäftigten mit Füßen getreten werden. Hier dürfen auch die Kunden von MA, insbesondere Daimler und BMW nicht länger tatenlos zuschauen.“

WIR bei BMW stehen an Eurer Seite!

WIR stehen solidarisch zu Euren Forderungen!

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Vielfalt zeigen. Zukunft gestalten. – Deutscher Diversity-Tag am 7.6.2016.

Auch dieses Jahr organisierte der Diversity0001Ausschuss Diversity einen Informationsstand zu den sechs Kerndimensionen von Diversity: Gender, Alter, Religion und Weltanschauung, physische Fähigkeiten, ethnische Zugehörigkeit und Nationalität sowie sexuelle Orientierung. Elisabeth Altmann-Rackl als Vorsitzende sowie der gesamte Ausschuss Diversity und das TEAM IG METALL setzen sich dafür ein, dass Diversity in mindestens den sechs Kerndimensionen bei BMW verankert wird. Dafür gab es bei der Aktion im FIZ viel Zuspruch von Kolleginnen und Kollegen. Der Ausschuss für Diversity ist für alle Kolleginnen und Kollegen auch unter der Mailadresse bmw-diversity@bmw.de erreichbar.

WIR gestalten seit 125 Jahren erfolgreich die Zukunft.

WIR feiern nicht nur die letzten 125 Jahre. WIR sind schon mitten drin in der vierten Revolution der Industrie: Leiharbeit, Werkverträge, digitalisierte Arbeitswelten…
Nur gemeinsam können WIR auch die Arbeit 4.0 und den Sozialstaat 4.0 gestalten.

Das Video und mehr Informationen gibt es hier:
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125 Jahre IG Metall – 125 Jahre sozialer Fortschritt.

F_292121221__b„Wer sich gemeinsam mit anderen Menschen für eine Sache stark macht – Wer Missstände nicht als gegeben hinnimmt – Wer es wagt, Bestehendes in Frage zu stellen und Widerstände zu überwinden – Wer Überzeugungen hat und bereit ist für sie etwas zu riskieren – der kann etwas zum Guten verändern.“

So eröffnete Christiane Benner (2. Vorsitzende der IG Metall) den Festakt zum 125jährigen Bestehen der IG Metall in der Paulskirche in Frankfurt am Main.
Jörg Hofmann (1. Vorsitzender IG Metall) ging in seiner Rede u.a. auf die Gestaltung der 4. industriellen Revolution ein: „Es geht uns auch um Arbeit 4.0 und den Sozialstaat 4.0.“ Ein weiterer Schwerpunkt war die Arbeitszeitpolitik. „Sichere Arbeitszeit heißt vor allem planbare Arbeitszeit. Flexibilität kann nicht heißen: Paradies für den Arbeitgeber, Hamsterrad für den Beschäftigten.
Gerechte Arbeitszeit bedeutet: Vergütung jeder geleisteten Stunde; auch wenn zu Hause und in der S-Bahn gearbeitet wird. Und selbstbestimmte Arbeitszeit meint, Ansprüche zu haben, die Arbeitszeit auch zu verkürzen. Kinder haben, Familienangehörige pflegen, eine Fortbildung machen, dürfen nicht das Stoppschild für eine durchgängige Erwerbsbiographie sein.“

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